1 Jahr Corona

Seit nun ca. einem Jahr prägt Corona unseren Alltag.
Viele die dies hier lesen, haben inzwischen finanziell – zum Teil schwer – zu kämpfen. Die Kinder und Jugendlichen können ihrem gewohnten schulischen Alltag nicht mehr nachkommen und auch deren Freizeitgestaltung gestaltet sich schwierig. Glücklich können sich all diejenigen schätzen, die beruflich davon nicht oder kaum betroffen sind und auch die, welche gesundheitlich von Corona verschont wurden.

Die Lockdown-Maßnahmen dauern aktuell weiter an. Keiner weiß aktuell wie es so richtig weitergehen soll?

Wenn das noch lange so weiter geht, werden wohl viele Insolvenzen mit gravierenden Folgen drohen.

In Zeiten wie diesen wird deshalb auch intensiv darüber diskutiert, ist es richtig, dass Profisport – wenn auch ohne Zuschauer – weiter betrieben werden darf oder nicht.

Kinder, welche auf dem „Bolz-Platz“ gemeinsam spielen wollen dürfen dies nicht. Profis dürfen dies. Mir hat letztens jemand gesagt, hier gilt wohl das Motto. „Brot und Spiele“. Gleichzeitig meinte er: „Nur immer Quizshows etc. im TV anschauen ist doch auch langweilig!“. Ich glaube, diese Aussagen treffen es recht gut. Ablenkung von den täglichen Sorgen mit sportlichen Ereignissen. Aber ehrlich gesagt, ich vermisse schon sehr die Atmosphäre mit den Zuschauern. Es ist zwar schon interessant bestimmte Spieler (wie zum Beispiel den von mir sehr geschätzten Thomas Müller) Anweisungen rufen zu hören, aber so eine richtige Stadionatmosphäre ersetzt dies bei weitem nicht. Fans gehören für mich zum Sport wie das „Amen in der Kirche“. Aber wann dürfen wir Fans wieder in die Stadien gehen? Müssen wir uns dann vorher impfen lassen? Sollte eine Impfung für einen Besuch tatsächlich notwendig sein, dann wird es wahrscheinlich problematisch ausreichend Mitfahrer zu den Spielen zu finden. Aus meiner Sicht sollte es jedem selbst überlassen bleiben (evtl. nach ärztlicher Abklärung), ob er sich impft oder nicht. Diese Entscheidung wäre dann gefährdet.

Das u.a. Profifußball stattfinden kann, ist aus meiner Sicht ein besonderes Privileg. Leider gab es zuletzt Fälle von Spielern, welche dies wohl nicht entsprechend zu würdigen wissen. (z.B. Besuche in Tattoo-Studios, von Partys, frische Haarschnitte usw.)

Wenn ich mir so manche Vertragsverhandlung von Spielern anschaue, dann denke ich mir: „Die haben den Schuss noch nicht gehört“. Statt froh zu sein, schon jetzt mehr als ausreichend abgesichert zu sein, wird knallhart in Zeiten wie diesen, um mehr Geld und bessere Verträge verhandelt. So mancher von mir sehr geschätzte Spieler hat dadurch leider etwas von seinem Image eingebüßt.

Da man aktuell die Spiele nur über TV verfolgen kann, ist mir aufgefallen, wie extrem sich die Sache mit den „VAR“ ausgeweitet hat. Wahrlich jedes Tor wird nun genau überprüft. Da wartet man manchmal tatsächlich mehrere Minuten auf die endgültige Entscheidung. Oft fragen sich auch die Kommentatoren/Moderatoren, warum zählte dieser Treffer nicht? Dann stellt man nach Betrachtung der x-fachen Zeitlupe fest, das Knie war im Abseits. Oder beim Torschuss selbst lag kein Abseits vor, aber in der Szene davor, was aber auch viele Zeitlupen benötigte, um das aufzuklären. Wenn man sich vorstellt, live dabei zu sein, wird einem jetzt schon angst und bange. Bildlich gesehen, liefe das dann so ab: „Torjubel, dann folgen lange Abklärungen, man weiß gar nicht wieso, dann wird Abseits angezeigt, was man aber nicht gesehen hat, weil es in der Szene davor war (das bekommt dann oft nur der TV-Zuschauer mit)“. Der Stadionbesucher bekommt nur einen Teil davon mit und wird fast verrückt dabei.

Wie eingangs geschrieben, finde ich, dass sich dies alles noch mehr ausgeweitet hat. War es zu Zeiten von Stadionbesuchen schon schlimm, so ist dies aus meiner Sicht, jetzt noch schlimmer geworden.

Eigentlich dachte ich, der „VAR“ soll nur bei grasen Fehlentscheidungen eingreifen, aber jetzt wird gefühlt alles überprüft. So macht es mir eigentlich keinen richtigen Spaß mehr.

Ich hoffe, dass sich nicht nur das Leben mit Corona normalisiert, sondern, dass die Sache mit dem „VAR“ überdacht wird und der Fußball wieder richtig von Emotionen leben kann.

Außerdem sollten wir darauf hoffen, bald wieder viele schöne gemeinsame Aktivitäten, wie z.B. unser Grillfest, den gemeinsamen Oktoberfestbesuch und vor allem auch Public Viewings durchführen zu können.

In diesem Sinne bleibt gesund!!!

Erfurt, den 04.02.2021

Andreas Stricker
1. Vorsitzender

Nach der Saison ist vor der Saison

Und damit vielleicht mal Zeit zum Innehalten und vielleicht auch mal zum „Danke-Sagen“.

Was hat unser Fanclub in der letzten Saison alles geleistet? Organisation von Fahrten zu Spielen des FCB, eine großartige Bewerbung für den Besuch eines Spielers, die Aufnahme unseres Fanclubs in das Stammfahrerprogramm, Organisation von PublicViewing, Unterstützung der Bäckerei Roth – um nur einiges zu benennen, was in der letzten Saison auf die Beine gestellt worden ist. Dafür meine Anerkennung und meinen Respekt an diejenigen, die hier federführend und unermüdlich tätig waren. Wer selbst schon einmal ehrenamtlich in „leitender“ Funktion tätig war, kann erahnen, dass reibungslose Abläufe einer akribischen Vorbereitung bedürfen. Eine Vorbereitung, die auch mit einem hohen zeitlichen Aufwand verbunden ist.

Danke an den gesamten Vorstand und unseren Vorsitzenden Andreas. Ich glaube, wir alle wissen, dass gerade ohne dessen Kontakte nach München einiges nicht oder nur schwer möglich gewesen wäre. Und gerade dieser Einsatz lässt mich mit Vorfreude auf die neue Saison blicken, denn ich weiß, dass wieder tolle Sachen organisiert werden, die einen Bayern-Fan verzücken werden.

In diesem Sinne, bis dahin einen schönen Sommer.

Olaf Schrodi
06.08.2019

Mein persönliches Saisonfazit

Servus
Die Bundesligasaison 2016/2017 ist Geschichte. Bayern München wird zum 27. mal Deutscher Fußballmeister und sichert sich die fünfte Schale in Folge, was wahrscheinlich ewiger Rekord bedeutet. Die Hinrunde lief größtenteils unspektakulär und kompliziert ab, Carlo Ancelotti suchte das passende Spielsystem, auch an die deutsche Sprache musste er sich gewöhnen und trotzdem fuhr man Woche für Woche 3 Punkte ein. Zum Jahresende hin mischte der Aufsteiger RB Leipzig die Tabelle auf und grüßte von der Tabellenspitze, schließlich kam es 3 Tage vor Heiligabend zum Kräftemessen zwischen Bayern München und RB Leipzig in der Allianz Arena, was der Rekordmeister mit 3:0 für sich entschied. Der 1. Schritt zur 27. Meisterschaft war gemacht. Es folgte der Rückrundenauftakt in Freiburg. Durch ein spätes Tor von Robert Lewandowski drehte man die Partie im Breisgau.

Die Weichen waren gestellt. 2 Monate später hatte man sich ein Polster gegenüber Leipzig verschafft, was sich schließlich am Ende auszahlte, als man am 31. Spieltag in Wolfsburg den Titel perfekt machte. Die Bundesliga ist der ehrlichste und wichtigste Titel über die ganze Saison. Im Monat März hatte unser Team den Leistungshöhepunkt erreicht, man bezwang 2 mal Arsenal London im Champions League Achtelfinale mit 5:1! Es folgte die Auslosung, wir bekamen daraufhin Real Madrid zugelost. Mein Gefühl sagte, „die packen wir dieses Jahr“, weil wir uns wie zuvor erwähnt, auf dem Höhepunkt des Leistungsniveau befanden. Das Hinspiel verloren wir 1:2 durch unglückliche Situationen wie der verschossene Elfmeter von Arturo Vidal oder auch die gelb-rote Karte an Javi Martínez. Es folgte eine Woche später das Rückspiel im Santiago Bernabeu. Ich glaubte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr an ein weiterkommen. Ich traute meinen Augen nicht, als es 2:1 für unsere Bayern nach 90 Spielminuten steht. Jeder kämpfte für jeden, einige Spieler liefen auf dem Zahnfleisch, schließlich retteten wir uns in die Verlängerung. Ein Wermutstropfen war die gelb rote Karte an Arturo Vidal, diese große Einwirkung auf den weiteren Spielverlauf haben sollte. Von „Verrat, Schiebung“war die Rede. Schließlich machte Cristiano Ronaldo den Unterschied aus, mit 5 Treffern in beiden Spielen besiegelte er das Aus im Viertelfinale. Trotz großen Kampf und Leidenschaft verloren. Die Mannschaft hat alles gegeben. Der Traum vom erneuten Champions League Finale auf der Insel nach 2013 war somit ausgeträumt. Aus Fehlern lernen? Geld schießt doch Tore, siehe Cristiano Ronaldo! Der Traum vom nächsten Champions League Finale lebt weiter, vielleicht mit Spielern wie Alexis Sanchez oder James Rodriguez.

Auch das Ausscheiden im DFB Pokal war eher unnötig. Vielleicht sollte es so sein, es wäre ja langweilig wenn Bayern national Jahr für Jahr Meister und Pokalsieger wird. Man sollte aus den Niederlagen (vor allem in der UEFA Champions League), der vergangenen 4 Jahre lernen und auch neue Reizpunkte innerhalb der Mannschaft setzen, „Granaten verpflichten“ wie Uli Hoeneß sagte, aber auch Spieler aus den eigenen Reihen heranführen um auch in Zukunft national als auch international wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Identität Spieler aus München und den Umland heranzuziehen, sollte man dabei nicht aus den Augen verlieren, schließlich investiert man ja in das neue Leistungszentrum!

Rot weiße Grüße , immer weiter….
Ronny K.
03.06.2017

Welcome back Uli Hoeneß

von vielen, auch von mir, lange ersehnt die gestrige Rückkehr von „unserem“ Uli Hoeneß. „Welcome back Uli Hoeneß“.

Was gab es einst für einen Hype, kommt er wieder zurück oder nicht? Wie sagte er in seiner letzten Versammlung (vor seinem Abgang) sinngemäß doch so schön: „Das war’s noch nicht!“.

Es war es tatsächlich noch nicht, gestern wurde Uli Hoeneß mit ca. 98 % der Stimmen – nach seiner „Pause“ – wiedergewählt.

Persönlich habe ich Uli Hoeneß einen Brief geschrieben und ihn viel Kraft für die anstehenden Aufgaben gewünscht. Gleichzeitig verbunden mit ein paar Wünschen meinerseits, z. B. dass der Fußball unseres FCB und das Drumherum (z.B. Catering und Fanartikel) auch weiterhin bezahlbar bleiben.

Für unseren FCB hoffe ich, dass durch die Rückkehr von Uli Hoeneß ein Schub auch für unsere Mannschaft ausgelöst wird.

In meinen Brief an Uli Hoeneß bin ich aber auch intensiv auf Karl Hopfner eingegangen. Mit ihm ist gestern ein Mann gegangen, dem unser FCB sehr viel zu verdanken hat, nicht nur in der Zeit der Abwesenheit von Uli Hoeneß.

Einige Mitglieder unseres Fanclubs konnten Karl Hopfner in Gera persönlich kennenlernen. Ich glaube behaupten zu können, alle die dabei waren, waren von seiner Art und Weise sehr angetan. Auch er „lebte“ den FCB, er wird dies nun als Fan tun.Er war ein wichtiger Bestandteil und Meilenstein für unseren FCB.

Nun aber ist „der“ Uli wieder da und wir sollten ihm alle für die anstehenden Aufgaben fest die Daumen drücken. Oder wie habe ich in meinem Brief an ihm geschrieben: „Halten Sie die Ohren steif“.

In diesem Sinne rot-weiße Grüße

Andreas Stricker
1. Vorsitzender
26.11.2016

4x Meister und keinen interessiert es!?

Der FC Bayern hat historisches geschafft und ist 4x in Folge Meister geworden. Doch was ist es wert?

Einen wirklichen Konkurrenten gibt es nicht. 17 von 18 Vereinen würden vor der Saison für einen zweiten Platz unterschreiben. Die meisten Gegner resignieren bereits vor Anpfiff und hoffen auf kein Debakel gegen die Münchner. Diesen Respekt, den sich der FCB über Jahre erarbeitet hat, führt zu gähnender Langeweile in der Liga.

Mir fehlen die Tage als ich auch als Bayern Fan Montags auf Arbeit gekommen bin und ein paar Spitzen der Kollegen aufgrund einer Niederlage bekommen habe. Die Samstage wo man schauen musste, wie spielt Leverkusen in Dortmund…wie ist Hamburg drauf… Gewinnen wir heute gegen Schalke…usw.

Irgendwie ist langsam die Luft raus.

Mit Hummels wechselt erneut ein Stammspieler von Dortmund nach München, was sicher nicht für mehr Spannung in der Liga sorgt.

Wie sich Leipzig etablieren wird, bleibt abzuwarten. Sicher werden sie die Liga aufmischen, aber ob sie ein ernsthafter Gegner werden, bleibt abzuwarten.

Der FC Bayern ist sicher nicht Schuld an den Versäumnissen und der zum Teil schlechteren Arbeit bei anderen Vereinen, dennoch denke ich muss sich in diesem ganzen System etwas ändern.

Ein Wunschgedanke wäre eine Europaweite Gehaltsgrenze (ähnlich der NBA in den USA) und die Verpflichtung 5 Nachwuchsspieler in einem 23 Kader zu installieren. Das würde den Gehaltswahnsinn einschränken und wieder für mehr Spannung sorgen.

Gruß Jörg
07.05.2016

Wieder geht ein Jahr zu Ende (Rückblick aus Sicht unseres Fanclubs)

Das Jahr 2015 kann man aus Sicht unseres Fanclubs wohl als eines mit vielen Aktivitäten betrachten. An dieser Stelle ein kurzer Rückblick auf eine gewisse Auswahl unserer Aktivitäten.

Am 18.04.2015 fand im „Sportpark Erfurt“ unsere Mitgliederversammlung statt. Diese war tatsächlich eine besondere Versammlung. Es wurden einige Satzungsänderungen vorgenommen, die vorher sehr intensiv diskutiert wurden. Anschließend fanden die Vorstandswahlen statt, in denen erstmalig neue Aufgabenbereiche vergeben wurden. Ja, und zu guter Letzt fand dann noch ein gemeinsames Bowlen statt, dass gerade bei den Kids und Jugendlichen für viel Freude sorgte.

Am 05.09.2015 fand unser alljährliches Grillfest statt. Diesmal erstmalig im „Andreas Kavalier“ in Erfurt. Trotz wechselhaften Wetters war dies eine sehr gelungene Veranstaltung. Ein „Highlight“ war neben den kulinarischen Leckereien das von Kinder- und Jugendvertreter (Daniel) durchgeführte Quiz.

Auch in Sachen Fanartikel unseres Fanclubs tat sich wieder was. So wurden unsere Schals nachbestellt. Diese gibt es immer noch bei Lukas zu erwerben. Weiterhin haben wir – diese werden wohl in den nächsten Tagen eintreffen – Poloshirts geordert. Neu ist , dass der Name des Mitglieds eingenäht wurde und dass es die Shirts auch in Schwarz gibt. Außerdem haben wir erstmalig „Hoodies“ bestellt. Shirts und Hoodies können aktuell nicht nachbestellt werden.

Auch gab es dieses Jahr einige gemeinsame „Public Viewing“ die DANK unseres „Eventmanagers“ (Artur) organisiert wurden.

Am 29.11.2015 kam es dann zu einem ganz besonderen Ereignis an dem ca. 10 Mitglieder unseres Fanclubs beiwohnten. Der Präsident unseres FC Bayern München, Karl Hopfner, war in Gera zu Gast. Eingeladen hatte der Regionalverbund Thüringen (BMFT). In diesem Zusammenhang sei nicht unerwähnt, dass unser Fanclub maßgeblich an der Aufbauarbeit des „BMFT“ beteiligt war.

Natürlich zählen die Besuche der Spiele unseres FC Bayern München immer wieder zu den absoluten Höhepunkten. So gab es dieses Jahr die Möglichkeit mehrere Spiele unseres FCB zu besuchen, sei es über unseren Fanclub selbst oder über den „BMFT“. Als wahrlich besonderes Spiel geht wohl das gegen den VFL Wolfsburg in die Geschichte ein. Wer hätte auf der gemeinsamen Fahrt zur „Allianz Arena“ erwartet, dass hier „Geschichte“ geschrieben wurde..
5 (in Worten: Fünf) Tore innerhalb von gut 9 Minuten von Robert Lewandowski.
Auch bei einem weiteren „geschichtsträchtigen“ Spiel waren einige Mitglieder unseres Fanclubs live dabei, als in der Allianz-Arena der 1.000 BL-Sieg beim Spiel Köln (Busfahrt organisiert über den „BMFT“) eingefahren wurde.

Zu guter Letzt noch was zu unserer Mitgliederentwicklung. Aktuell haben wir 75 Mitglieder, unsere Mitgliederzahl hat sich somit nochmals etwas erhöht. Wer möchte und sich mit den Zielen und Vorstellungen unseres Fanclubs identifiziert, kann gern Mitglied bei uns werden. Entsprechende Anträge gibt es hier auf unserer Homepage unter der Rubrik „Mitglied werden“.

An dieser Stelle nun möchte ich als 1. Vorsitzenden es nicht versäumen allen Mitgliedern, deren Angehörigen und den Gästen auf unserer Homepage einen guten Rutsch ins Jahr 2016 zu wünschen. Bereits jetzt stehen schon die nächsten Aktivitäten fest (am 22.01.2016 unsere „Neujahrsfeier“, am 31.01.2016 unsere Fahrt nach München zum Spiel gegen Hoffenheim und am 32. Spieltag zum Spiel gegen Borussia Mönchengladbach).

Kommt gut rüber ins Neue Jahr!!!

Rot-Weiße Grüße
Andreas Stricker
1. Vorsitzender

Nachdem Trainer ist vor dem Trainer

Wie heißt es doch so schön, nachdem Spiel ist vor dem Spiel. In etwas abgewandelter Form kann man auch sagen, nachdem Trainer ist vor dem Trainer. Nun ist es also amtlich, nach 3 Jahren verlässt „uns“ Pep Guardiola und mit Carlo Ancelotti steht bereits der Nachfolger fest. Ein „Welttrainer“ wird von einem anderen „Welttrainer“ abgelöst. Kommt einem das nicht bekannt vor? Damals ging Jupp Heyneckes und Pep Guardiola kam. Nun geht also Pep.

Die Wochen waren ja geprägt von der Frage: „Bleibt er oder bleibt er nicht?“ Ohne einen Namen zu sagen wussten nicht nur die Fußballfans wer damit gemeint war. Ehrlich gesagt bin ich persönlich froh, dass die Sache nun geklärt ist. Der „Hype“ um diese Frage war mir inzwischen zu groß geworden. Nun kann man nur hoffen, dass die Medien sich wieder etwas beruhigen. Denn inzwischen hat sich die Boulevard-Presse schon auf Carlo Ancelotti „eingeschossen“.

Persönlich kann ich mir vorstellen, dass immer noch jeder Schritt von Pep genau beobachtet wird ohne dabei Carlo Ancelotti zu vergessen. Was werden wir in den nächsten Wochen bis zum tatsächlichen Wechsel noch alles zu sehen, hören und zu lesen bekommen?

Derweil geht es eigentlich nur um eine der schönsten (Neben)Sachen der Welt, dem Fußball und für uns als Fans des FC Bayern München um „unseren“ Verein.

Als Jupp damals ging, schafften „wir“ noch das Triple. Wird es unter Pep auch gelingen? Wird er sich damit für unseren FC Bayern München „unsterblich“ machen? Falls ihm das Triple nicht gelingt, reiht er sich wohl „nur“ in eine Vielzahl von Trainern ein. Sind wir gespannt, wie der erfolgreich er noch für „unseren“ FC Bayern München sein wird.

Natürlich stellt man sich die Frage, warum geht „er“ eigentlich? Darüber wird auch viel spekuliert. Ob wir darauf jemals eine wahre Antwort bekommen werden? Ist es der Lockruf des Geldes? In England können ja ganz andere Gehälter gezahlt werden. War die Harmonie doch nicht so gut, wie sie uns immer wieder dargestellt wurde? Erinnert sei in diesem Zusammenhang die immer wiederkehrenden Streitigkeiten mit dem Ärzteteam. Letztendlich musste gar der „Mull“ (Müller-Wohlfahrt) gehen.

Für einige Spieler wird der Wechsel wieder eine Chance sein. Andere werden vielleicht die Verlierer davon sein.

Aber eines steht schon fest, langweilig wird es bei „unserem“ FC Bayern München nicht, egal ob mit Pep oder Carlo.

Wer Lust hat, kann gern auch eine Kolumne zu den aktuellen Ereignissen etc. schreiben.

Andreas Stricker
1. Vorsitzender

Mögliches Szenario zum Wechsel von Bastian Schweinsteiger

Vereins-Ikone Bastian Schweinsteiger ist zu Manchester United gewechselt. Wie geht es weiter mit dem FC Bayern unter dem spanischen Trainer Pep Guardiola. Hier ein mögliches Szenario.

Dezember 2015: Das Spiel des FC Bayern hakt vor allem in der Offensive. Der Meister belegt in der Hinrunde der Bundesliga nur Rang zwei hinter dem Vfl Wolfsburg. Guardiola fordert Verstärkungen für die Offensive. Vor allem mit den Leistungen von Thomas Müller ist der Trainer nicht zufrieden: „Thomas ist ein super, super, super, super, super Fußballer. Ein Weltmeister. Ein Idol. Ich wäre froh, ich hätte 50 Müllers. Aber er braucht künftig längere Pausen.“

Januar 2016: Thomas Müller gibt seinen Wechsel zu Manchster United bekannt. ManU-Coach van Gaal sagt: „Er war schon immer mein Wunschspieler für unsere Offensive.“ Im Gegenzug verpflichtet Bayern Angel di Maria und zahlt ManU noch 75 Millionen, da Müller ein so verdienter Spieler für den FC Bayern ist, dem man bei der Ablöse entgegen kommen wollte.

Juli 2016: Bayern ist zwar Deutscher Meister geworden, doch im Viertelfinale der Champios League scheitern sie an Manchester United mit 0:2 und 0:1 (zwei Tore Müller, ein Tor Schweinsteiger). Guardiola verlängert seinen Vertrag mit der Bedingung, dass der Verein in einigen Bereichen umstrukturiert wird.

August 2016: Teammanager Matthias Sammer verlässt den FC Bayern. Sein Nachfolger heißt Luis Enrique und kommt vom FC Barcelona. Zugleich gibt Philipp Lahm überraschend das Ende seiner Karriere bekannt. Guardiola holt ebenso unerwartet Routinier Andres Iniesta (FC Barcelona) als Nachfolger. Der Coach erklärt: „Solange Manuel Neuer bei uns im Tor steht, werden wir immer ein bayerischer Verein sein.“

August 2017: Nach dem fünften Meistertitel in Serie und dem Erreichen des Champions-League-Halbfinales (0:1, 0:2 gegen Manchester Untited, 2 Tore Schweinsteiger, 1 Tor Müller) tritt völlig überraschend Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zurück. Guardiola verpflichtet als neuen Vorstandsboss Sandro Rosell, den er vom FC Barcelona persönlich gut kennt.

September 2017: Rummenigge und Ex-Präsident Uli Hoeneß treten aus dem FC Bayern aus und werden Mitglieder von 1860 München. Hoeneß verspricht: „In drei Jahren sehen uns diese Bayern nur noch mit dem Fernglas von hinten.“

Kommt es so?

Lothar Scholtes
13.08.2015

Geld und Macht

Wie heißt es doch jeweils so schön: „Geld regiert die Welt“. Und „Wer das Geld hat, hat auch die Macht“.

Das dies auch im Fußball der Fall ist, haben wir irgendwie alle immer gewusst. Das Aufdecken der Machenschaften von Mitarbeitern und Mitgliedsverbänden der FIFA macht das aber erst so richtig deutlich. Eigentlich mehr als Schade, wenn es bei einem so tollen Sport sehr stark um Geld und um Macht geht. Wer weiß, was da noch so in den nächsten Wochen und Monaten aufgedeckt wird?
Wie heißt es auch so schön: „Der Fisch fängt bekanntlich am Kopf an zu stinken“. Ja in diesem Falle ist die FIFA der Kopf. S. Blatter als deren Chef hat nun seinen Rücktritt erklärt, aus meiner Sicht eine richtige Entscheidung. Jetzt kann man nur hoffen, dass sich generell was zum Positiven verändert.

Diese ganze Geschichte hat mich doch auch generell nachdenklich gemacht und hinterfragen lassen, wie zieht sich das generell durch die Verbände und Ligen und welchen Anteil haben wir Fans daran? Letztendlich könnte man darüber wohl „Romane“ schreiben, so umfassend ist das wohl alles geworden.

Aber ich möchte an dieser Stelle mal ein paar Dinge kurz aufzeigen.

In der Münchner-TZ habe ich diesen Artikel gefunden.

Es ist schon erstaunlich, was alles getan wird, damit Fußballer rasch wieder fit oder gar nicht erst verletzt werden. So sollen wohl nun regelmäßige Blut- und Urintests durchgeführt werden. Das zeigt auf, welche Rolle Spieler inzwischen einnehmen. Verletzte Spieler kosten Geld und bringen Verein nicht weiter.
Dafür wird dann auch – wie aus dem Artikel gut zu entnehmen ist und im nachfolgend Artikel der TZ nochmals untermauert wird – eine millionenschwere Anschaffung eines MRT-Gerätes incl. Zusatzgeräte getätigt.

Einerseits sicherlich gut und sinnvoll, andererseits zeigt es aber auch, was Spieler nun in Kauf nehmen müssen zum Nutzen des Vereins. (das ist eigentlich auch schon eine perfekte Überwachung und Einschränkung bestimmter Dinge).

Wie sich verletzte Spieler auswirken haben wir bei unserem FCB im Zusammenhang mit dem CL-Halbfinale deutlich zu spüren bekommen. Andererseits sage ich mir, es sind auch nur Menschen und keine Maschinen. Dies ist eine Gradwanderung zum Wohle des Vereins und zur Sicherung von Einnahmen und letztendlich auch von Macht. Aber es geht auch sicherlich darum, die Fans bei Laune zu halten, was sich letztendlich auch wieder in Form von Einnahmen auswirkt.

Ein Trikot eines erfolgreichen Vereins verkauft sich doch recht gut. Da achtet man oft nicht mal auf den Preis. So kostet aktuell „unser“ neues Hometrikot für einen Erwachsenen 84,95 Euro (ohne Beflockung!).

Wenn man erfährt, dass diese Trikots wohl für „einen Apfel und einen Ei“ aus Asien hier zu uns geliefert und für ein Vielfaches verkauft werden, so sieht man doch, wie hier „Geld gemacht“ wird. Gerade bei den viel geliebten Trikots wird doch mehr oder weniger abgezockt. Die Trikotpreise haben sich im Vergleich zur Vorsaison um 5 Euro erhöht.

Der obere Link macht aber auch deutlich – jetzt wo das Trikot der Vorsaison nicht mehr aktuell ist – dass man es auch für 55 Euro verkaufen kann und ich kann mir nicht vorstellen, dass dies mit Verlust erfolgt.

Wir als Fans tragen mit den Kauf – der zum Teil überteuerten Fanartikel – damit dabei, dass dies immer weiter steigenden Kosten finanziert werden können. Aber nicht nur damit, viele Gelder fließen über die TV-Vermarktung. Wenn keiner mehr schaut oder Sky abonnieren würde, dann würde sich evtl. auch etwas ändern. Mit dem Kauf der Produkte der Sponsoren – ich oute mich mal – ich kaufe selbst solche vom FCB beworbenen Dinge (und verweise auch darauf, dass ich über den FCB darauf aufmerksam gemacht wurde – was sicherlich auch im Sinne des Vereins ist) – trägt man auch dazu bei, dass weiterhin viel Geld fließt. Würde man bewusst auf den Kauf der Produkte von Sponsoren – auch von FIFA-Sponsoren – verzichten, würde sich vielleicht auch was ändern.

Aber nein, wer tut das aktuell schon?

Solange wir als Fans bereit sind, dieses „Spiel“ mitzumachen, wird sich auch nicht viel ändern.

Ich frage mich, aber inzwischen, auch aufgrund der FIFA-Vorkommnisse, wie lange machen wir „dieses Spiel“ noch mit? Bin gespannt, aber ehrlich gesagt glaube ich, dass sich trotz dieser Dinge vorerst nichts ändern wird. Der Fußball ist und wird es wohl auch bleiben, ein Milliardengeschäft.

Interessant sind in diesem Zusammenhang die Anekdoten von ehemaligen Spielern, die gerade in der „Bild“ vorgestellt werden. Was damals noch möglich war, wäre heute undenkbar. Das zeigt auch, wie sehr sich der Fußball gewandelt hat.

Wer von euch zu diesem sicherlich interessanten Thema auch eine Kolumne schreiben will, ist hiermit herzlich eingeladen, denn – wie schon geschrieben – darüber könnte man wohl Romane schreiben.

Andreas Stricker
1. Vorsitzender
11.06.2015

Tolle Arbeit des Fanclubs

Lieber Fan-Club Vorstand, liebe Mitglieder,

ich bin nun seit knapp einem Jahr Mitglied im Fanclub Erfordia Bavaria e.V. und möchte an dieser Stelle mal ein großes Kompliment an den Fanclub richten, vor allem an diejenigen, die sich mit vollem Eifer für diesen einsetzen.

Da ich in Berlin wohne, war es mir leider noch nicht möglich in Kontakt mit den meisten anderen Mitgliedern zu treten oder an einem der vielen Events teilzunehmen, sei es das jährliche Grillfest oder an einer der tollen sozialen Aktionen. Allerdings hatte ich ein tolles Erlebnis bei der Auswärtsfahrt nach Stuttgart, organisiert vom Fanclubverbund Thüringen. Glücklicherweise konnte ich noch eine Karte bekommen und neben dem tollen Auswärtsspiel gegen den VFB Stuttgart am 07.02., endlich mal den Andreas und seinen Sohn Daniel kennenlernen. Der Austausch hat mir unglaublich gut gefallen. Vor allem, weil wir als Fanclub so super soziale Aktionen organisieren, sei es der Blutspende Tag oder die Spendensammelaktion für das Kinder Hospiz in Tambach-Dietharz. Aus eigener Erfahrung weiß ich, da ich auch im karitativen Bereich ehrenamtlich arbeite, welche Arbeit es macht solche Aktionen zu planen und durchzuführen. Angefangen von der Kontaktaufnahme hin zum eigentlichen Tag des Events. Und das alles organisiert von uns, einem Fußballfanclub. Von solchen würde man es eigentlich von außen nicht denken, dass Fußballfans diesen karitativen Geist in ihre Arbeit mit aufnehmen. Daher einfach mal ein großes Kompliment an all diejenigen, die sich dafür einsetzen. Das kenne ich so von anderen Fußball Fanclubs (bin noch in einem Berliner FCB Fanclub) überhaupt nicht. Bei einer der nächsten Aktionen werde ich versuchen auch einmal dabei zu sein.

Das Ganze hat zum einen natürlich einen löblichen sozialen Charakter, zum anderen macht dies auch Eindruck beim FC Bayern. Erneut wurden unsere Aktionen im FC Bayern Magazin abgedruckt. Das heißt, wir sind auf dem Radar des FC Bayern! Kann man nur hoffen, dass wir dadurch auch das ein oder andere Mal mehr berücksichtigt werden, wenn es um die Verteilung von Karten für Spiele geht. Zum anderen hilft man natürlich mit diesen wohltätigen Aktionen einfach auch der Stadt Erfurt und dem Land Thüringen.

Ich kann nur sagen „WEITER SO“ und hoffe, dass sich viele Mitglieder vor Ort für die tollen Aktionen, welche bestimmt weiterhin folgen, einsetzen und einfach mitmachen.

Alles Gute aus Berlin
Benedikt
22.02.2015