Liebe Mitglieder, Freunde und Besucher unserer Homepage,

wieder geht ein Jahr zu Ende und da sollte man auch ein kleines Fazit ziehen.

Unser FCB jagt wirtschaftlich gesehen von Rekord zu Rekord. Die Mitgliederzahlen und die Anzahl der Fanclubs steigt weiter an. Ja, und wir sind Bestandteil dieses Erfolges und der immer größerer werdenden „Familie“. Der FCB boomt wie eigentlich noch nie zuvor. Sportlich läuft es ebenfalls SUPER. Die Experten streiten sich, liegt das nun an unserem FCB oder an der Konkurrenz. Der Hauptkonkurrent (BVB) der vergangenen Jahre ist nun fast ganz unten angekommen (aktuell Tabellenvorletzter – nur dank der Tordifferenz).
Da werden sie mit Sicherheit nicht sehr lange bleiben, trotzdem ist deren Entwicklung schon erstaunlich. Viele gerade von uns Bayernfans freut es, dass der BVB mal einen „Dämpfer“ bekommt, andere vermissen den Konkurrenzkampf. Mannschaften wie Wolfsburg, Leverkusen, Gladbach oder Schalke sind (noch) zu unbeständig um unserem FCB Paroli bieten zu können. Lediglich international haben wir es mit einigen schweren Brocken zu tun. Da kann man schon gespannt sein, wie es wohl in der CL weitergehen wird.

Wie schon öfters kundgetan, ist es natürlich so, dass leider das einzelne Mitglied, der einzelne Fan und der einzelne Fanclub immer mehr in der Allgemeinheit der immer größer werdenden „Bayern-Familie“ versinkt. Ich persönlich wünsche mir für das neue Jahr, dass diese „Mia san Mia“ nicht darunter leidet. Vielleicht auch, dass man sich wieder etwas mehr auf diese „Gefühl“ hinbewegt. Die große FCB-Familie, die für sein Team, die Mitglieder und Fans da ist und das nicht nur der Kommerz im Vordergrund steht. Ich weiß – in unserer heutigen Zeit – ist das ein schwieriger Wunsch, denn vieles ist leider nur noch von „Geld und Macht“ geprägt, aber vielleicht erfüllt er sich doch.

In diesem Sinne wünsche Euch und Ihnen allen einen guten Rutsch ins Jahr 2015

Andreas Stricker
1. Vorsitzender
30.12.2014

Aktuelle Transferpolitik unseres FCB

Natürlich sind die Zeiten schon lange vorbei, als bei unseren Bayern viele Bayern oder zumindest deutsche Spieler dabei waren. Erwähnt seien die Namen wie Beckenbauer, Müller, Maier, Schwarzenbeck, Hoeneß usw. Aber es gab immer wieder mal Phasen, wo man sich freute, dass unser FCB mit deutschen oder gar bayrischen Spielern geglänzt hat.

Und wenn man sich zuletzt die Mannschaft anschaut, die das Triple gewonnen hat, dann waren sie auch wieder da die „richtigen“ Bayern, wie Müller, Lahm, Schweinsteiger usw. Ergänzt durch viele weitere deutsche Spieler wie Kroos, Boateng, Neuer etc.

Um gut mithalten zu können, muss man sich natürlich mit internationalen Spielern verstärken und ich freue mich aktuell auch auf jeden dieser Neuzugänge. Ganz aktuell Alonso, der Name klingt schon wie Musik in den Ohren und spricht auch tatsächlich für Qualität.

Trotzdem schaue ich etwas wehmütig, da sind „wir“ Weltmeister geworden. Unsere U 19 wurde aktuell Europameister. Leider spiegelt sich dies bei der Transferpolitik unseres FCB nicht wieder.

Über WhatsApp habe ich ein Bild zugesandt bekommen, wo zu lesen stand „FC Espanol München“. Dieser Name hat mich auch veranlasst diese Kolumne zu schreiben. Und irgendwie habe ich mich tatsächlich gefragt, wer ist denn sang- und klanglos aus der WM ausgeschieden, waren das nicht die Spanier? Wo kommt der aktuelle Weltmeister her? Wer ist auch im Jugendbereich (Europameister der U19) erfolgreich?

Trotzdem drücke ich natürlich allen Neuzugängen recht herzlich die Daumen so gut und erfolgreich wie möglich für unseren FCB zu spielen. Aber ich frage mich auch noch, was passiert mit unseren Talenten Scholl, Gaudino, Hojberg die zuletzt stark gelobt wurden, wenn ihnen nun Weltstars vor die Nase gesetzt werden, anstatt ihnen eine Chance zu geben?
Was passiert, wenn plötzlich die verletzten Spieler wieder fit sind?
In der Hoffnung, dass keine neuen verletzten Spieler hinzukommen?
Wie wirkt sich das auf die Mannschaft und das „Klima“ aus?

Persönlich bin ich sehr gespannt, wie die neue Saison so läuft und welche Spieler dabei eine besondere Rolle spielen werden, gerade dann wenn eben alle wieder fit sein sollten. Hoffen wir auf eine tolle und hoffentlich erfolgreiche Saison.

Andreas Stricker, 28.08.2014

Auswirkungen der Weltmeisterschaft auf den Saisonbeginn unseres FCB?

Nun sind wir also doch Weltmeister geworden. Das hätte ich so wahrlich nicht erwartet. Gratulation an alle die daran beteiligt waren. Besonders gefreut hat es mich für Mario Götze (ist in derselben Stadt wie ich geboren), dass er durch seinen Treffer wohl „unsterblich“ wird.

Hat nun dieser Titel und auch die Teilnahme anderer Spieler (Robben und Dante) unseres FCB bis zum Schluss Auswirkungen auf unseren Saisonstart oder nicht? Diese Bedenken sieht auch unser Sportvorstand (siehe u.a. hier).

Wenn ich sehe, wer bei den ersten Freundschaftsspielen so alles auf dem Platz stand. Nur sehr wenige davon werden zu Saisonbeginn davon wohl wieder auflaufen. Für diese neuen und vor allem auch jungen Spieler (z.B. Scholl jun.) natürlich ein tolles Gefühl unseren FCB an erster Stelle vertreten zu können, während viele Stammspieler sich noch im wohlverdienten Urlaub befinden.

Viele werden sich gar nicht an die WM 74 erinnern können, die damalige Weltmeistermannschaft bestand aus vielen Spielern unseres FCB (u.a. Maier, Beckenbauer, Hoeneß, Müller). Und im ersten Bundesligaspiel gegen Offenbach gab es dann eine 6:0 Klatsche (siehe u.a. hier).

Gut, dass wird es wohl gegen Wolfsburg nicht geben, aber könnte der Start doch holpriger verlaufen, als wir es uns alle wünschen? Könnte gar der Auftakt im Pokal gegen Münster (die dann schon „voll im Saft sind“ – die 3. BL läuft dann schon eine Weile), evtl. schon für eine (für uns negative) Überraschung gut sein?

Oder haben wir so einen breiten Kader, dass wir dies alles locker überstehen?

Ich hoffe letzteres und bin schon gespannt, wie es dann tatsächlich läuft.

In diesem Sinne freuen wir uns alle, dass es bald wieder mit den Pflichtspielen unseres FCB losgehen wird.

Andreas Stricker, 23.07.2014

Das Thema „Uli Hoeneß“ klingt langsam ab.

Es ist äußerst schwierig, die Balance zu finden zwischen den Verdiensten des Uli Hoeneß um den FC Bayern und seinem letztlich doch kriminellen Tun. Inwiefern dabei Anzeichen für eine Spielsucht vorgelegen haben, allerdings auf sehr hohem Niveau, ist psychologisch nicht geklärt worden. Aber ganz gewiss wollte ein Präsident und Aufsichtratsvorsitzender des FC Bayern niemals ein Etikett abbekommen, welches ihn damit als nicht ganz zurechnungsfähig einstufen würde. Meines Wissens war dies seitens der Verteidigung auch nie angedacht, auf diese Weise eine Strafmilderung zu erreichen.

Rein emotional betrachtet, sah es nach der Verurteilung in der Allianz Arena schon etwas merkwürdig aus, als nämlich der Platz von Uli Hoeneß leer blieb. In der katholischen Kirche nennt man das Sedisvakanz. Aber der Verein hat ja dann doch recht schnell gehandelt, so dass von einer wirklichen Leere keine Rede sein kann.

Wir werden sehen, wie es weiter geht. Ich kann mir vorstellen, dass es für den Ex Präsidenten, der sich ja gern für Soziales engagierte, beim FCB ein „Resozialisierungsprogramm“ geben könnte. Andererseits, welche Aufgabe sollte er dort wahrnehmen? Eine Rückkehr als Präsident kann ich mir nicht vorstellen.

Ludger Dräger, den 25. März 2014

Ablehnung der Torlinien-Technik

Nun wurde sie also abgelehnt die Torlinientechnik. Wie nicht anders zu erwarten führt dies natürlich zu intensiven Diskussionen. Vor allem die Befürworter dieser Technik sind enttäuscht. Doch wo fängt man im Fußball an, wo hört man auf?

Sicherlich gab es ein paar Fehlentscheidungen, wo die Schiedsrichterentscheidung bei entsprechender Torlinien-Technik anders ausgefallen wären.Aber man denke nur an die vielen gegebenen oder nicht gegebenen Elfmeter und Freistöße. An Verwarnungen, die eigentlich keine waren, übersehene Fouls, Handspiele, die eigentlich eine Verwarnung gerechtfertigt hätten. Ja, und von Abseitsentscheidungen ganz zu schweigen. Wie viele Situationen wurden abgepfiffen, weil es angeblich Abseits war, wie viele Tore hätten wegen Abseits nicht anerkannt werden dürfen?

Wenn schon Video-Technik, dann müsste man ernsthaft überlegen, auch diese Dinge zu berücksichtigen.Aber andererseits lebt ja gerade Fußball und dessen Umfeld von Emotionen. Was wäre denn los, wenn es keine strittigen Entscheidungen mehr gäbe, irgendwie wäre es – auch wenn es um viel Geld geht – auch langweilig.

Andreas Stricker, den 17.03.2014

Uli Hoeneß

Lange habe ich mir überlegt, soll ich zu diesem Thema als Vorsitzender des Fanclubs etwas schreiben oder nicht? Aber irgendwie kommt man daran nicht vorbei, obwohl so viele in den letzten Wochen und Monaten dazu etwas geschrieben haben.

Als erstes möchte ich Uli Hoeneß für seine herausragenden Leistungen im Zusammenhang mit unserem FC Bayern München danken. Wir sind uns wohl darüber einig, ohne ihn wären wir nicht da wo wir zur Zeit stehen. Wo wäre das Triple ohne ihm? Wo wäre die Allianz-Arena ohne ihn? Wo wäre Pep Guardiola ohne ihn jetzt aktiv? Er war auch einer derjenigen, der das „Mia san Mia“ geprägt hat. DANKE Uli Hoeneß für diese und viele anderen Dinge!

Ich möchte dem Menschen Uli Hoeneß für die kommende schwierige Zeit alles Gute wünschen, möge er diese ebenso meistern, wie er seine Aufgaben beim FC Bayern München gemeistert (im wahrsten Sinne des Wortes) hat.

Heute nun hat die Staatsanwaltschaft auf eine Revision verzichtet, das bedeutet für ihn, dass er bald den Weg nach Landsberg in die dortige JVA antreten muss. Wer hatte nach den Äußerungen u.a. der Kanzlerin die Uli Hoeneß dafür lobte, dass er sich der Verantwortung stellt, noch ernsthaft an eine Revision durch die Staatsanwalt geglaubt? Was wäre passiert, wenn es zur Revision gekommen wäre? Uli Hoeneß wäre noch über viele Monate oder gar länger an den „Pranger“ gestellt worden. Aber wer weiß, wie wäre die Strafe dann ausgefallen? Vielleicht wäre es nicht bei den 3,5 Jahren Haft geblieben. Denn die Staatsanwalt wollte ja eigentlich eine längere Strafe.

Unabhängig davon hat Hans-Ullrich Jörges von der Stern-Chefredaktion in der gestrigen Sendung von Günter Jauch in der ARD angedeutet weitere Recherchen in Sachen Herkunft des Geldes anzustreben. Siehe u.a. den Bild-Online Bericht für die gestrige Sendung

Bleibt zu hoffen, dass wir hier nicht noch die eine oder andere Überraschung erleben werden. Vor allem bleibt zu hoffen, dass unser FC Bayern München außen vor bleibt. Nix wäre schädlicher, wenn die SUPER-Erfolge unseres FC Bayern München evtl. durch eine solche Sache noch getrübt werden würden.

Sollten die Recherchen nichts ergeben, was ich mir wünsche, so kann ich mir gut vorstellen, dass Uli Hoeneß ein Comeback bei unserem FC Bayern München feiert, wenn auch nicht mehr als Aufsichtsratsvorsitzender aber vielleicht als Präsident.

Andreas Stricker, den 17.03.2014