Fahrt zum Spiel gegen den VFB Stuttgart mit Meisterfeierlichkeiten am 12.05.2018

Unser Fanclub hatte das letzte Heimspiel der Saison und den damit verbundenen Meisterfeierlichkeiten zugeteilt bekommen. Parallel dazu fand auch eine Fahrt des „BMFT“ (Regionalverbund in Thüringen) statt, wo auch Mitglieder unseres Fanclubs dabei waren. Welche dann auf der Rückfahrt – wegen des Besuches des „Augustinerkellers“ – bei uns mitfuhren.

Traditionell mit der Firma „Steinbrück“ aus Gotha sind wir in den frühen Morgenstunden von Gotha aus über Stotternheim, P+R Messe und Arnstadt Süd gestartet. Ein besonderer Dank gilt den beiden Busfahrern Carsten und Andreas. Leider hatten beide mit der Technik der Klimaanlage zu kämpfen, was dafür sorgte, dass der Bus phasenweise einer Sauna glich. Die Hitze wurde dann noch von unserem Ramo forciert, der sich als perfekter Auktionator erwies. Er schaffte es mit einer als fast schon professionell zu bezeichnenden Art die Gebote für die zu versteigernden Autogrammkarten nach zu treiben. Danke an Ramo und seinen Unterstützer Artur, dass auf diese Art und Weise die Fanclubkasse aufgestockt werden konnte.

Ebenfalls fand traditionell unser Tippspiel (richtiger Ergebnistipp) statt. Keiner hatte dabei das Endergebnis (4 : 1 für Stuttgart) getippt, so dass diesmal der komplette eingezahlte Betrag ebenfalls in der Vereinskasse blieb. Danke an Tobias, der das Tippspiel diesmal durchführte.

Gewohnheitsgemäß gehörte ein Stopp in Greding („MD“ und „KFC“) zur Hinfahrt dazu.

Weiter ging es dann zur Arena, wo wir ohne Stau gut ankamen.

Das Rahmenprogramm vor dem letzten Saisonspiel fiel aus meiner Sicht im Vergleich zu den Vorjahren etwas dürftig aus. Zwei Blaskapellen versuchten für etwas Stimmung zu sorgen, das war es dann eigentlich auch schon. Die sonst an dieser Stelle gewohnten „Legenden“ traten dann erst in der Halbzeitpause auf.

Zum Spiel selbst möchte ich nicht viel schreiben und verweise hier auf den Kicker-Bericht auf Kicker-Online. Nur ein paar kurze Anmerkungen möchte ich mir dazu erlauben. Trotz 10 : 0 Ecken für unseren FCB wurde das Spiel verloren. Was die Stuttgarter ablieferten war einfach sehr effektiv und zeigte leider deutliche Schwachstellen in unserer Defensive auf. Wobei unser „Ule“ an den 4 Toren aus meiner Sicht keine Schuld hatte. Auch offensiv waren unsere Jungs diesmal sehr schwach und scheiterten regelmäßig an R. Zieler dem Keeper der Stuttgarter. R. Zieler war für mich persönlich auch der Spieler des Tages bzw. der beste Mann auf dem Platz.

Mit einer hohen Niederlage im Rücken begannen dann die Meisterfeierlichkeiten in der Arena. Entsprechend war auch die Stimmung getrübt, denn wohl jeder der für den FCB war, hätte sich vorher gern ein anderes Spiel gewünscht. Leid tat mir persönlich der „Jupp“, der sein letztes Heimspiel verlor. Den Abschied von der „Allianz Arena“ hat er sich sicherlich auch anders vorgestellt.

Was dann folgte war eine Meisterfeier, die diesen Namen aus meiner Sicht nicht verdient hat. Kaum Stimmung auf den Rängen und bei einigen Spielern. Dazu kam, dass die Musik aus der „Konserve“ jeglichen Fangesang im Keim erstickt hat. Meines Erachtens kann man ja das schon obligatorische „We are the Champions“ spielen, dann sollte aber auch die Stimmung von den Fans kommen.
Die obligatorischen Bierduschen allein reichen eben nicht aus, um eine tolle Feierstimmung aufkommen zu lassen. Erst als der Großteil der Zuschauer die Arena verlassen hat, kamen einige Spieler Richtung Zaun um ausgelassener zu feiern. „Ule“ wurde dann zu einer „UFTA“ auf den Zaun gebeten. Auch der Weg vom Arena zum Bus lies leider kaum vermuten, dass vorher die Meisterschale übergeben wurde.

Nun machten wir uns auf den Weg in den „Augustinerkeller“ um dort ggf. noch etwas zu feiern und uns natürlich kulinarisch zu stärken. Gut, dass wir reserviert hatten, sonst hätten wir dort keine Plätze mehr bekommen. Trotz vollen Biergarten und darunter auch vielen Bayernfans, kam auch dort keine Stimmung auf. Ca. 2x wurde ein „Prosit der Gemütlichkeit“ von Gästen angestimmt und das war es dann leider auch schon. Irgendwie hatte auch hier keiner Lust zum Feiern.

Anschließend machten wir uns dann wieder auf den Weg nach Thüringen. Die Rückfahrt – wohl im Gegensatz zu der im „BMFT“-Bus (da war „Party“ angesagt) verlief bei uns sehr ruhig, da bei uns – was uns ja auch auszeichnet – doch einige Kinder (die natürlich müde waren) mitgefahren sind.

Um ca. 2.30 Uhr erreichten wir dann wieder Erfurt von dort aus fuhr dann der Bus noch nach Stotternheim und Gotha.

Einen besonderen Dank an dieser Stelle noch an meinen Stellvertreter Thomas, der mich bei der Organisation dieser diesmal sehr aufwendig zu organisierenden Fahrt tatkräftig unterstützte. Ebenso möchte ich den anderen Helfer und der Fa. „Steinbrück“ danken.

Rot-weiße Grüße
Andreas Stricker
1. Vorsitzender

Aber bekanntlich sagen ja Bilder mehr als 1.000 Worte und deshalb verweise ich an dieser Stelle auf unsere Bildergalerie.