DANKE und mach’s gut Gerd

Als ich die Todesnachricht von Gerd Müller erfahren habe, war ich sehr bestürzt.

Persönlich habe ich die entsprechenden Artikel mit Gänsehaut gelesen.

Eine Ikone des Fußballs – nicht nur bei unserem FC Bayern – ist von uns gegangen. Einer der ganz großen Fußballer hat uns verlassen.

Ein paar Erinnerungen an Gerd können diesem Homepage-Artikel unseres FC Bayern München entnommen werden (13 unvergessliche Gerd-Müller-Momente).

Auch beim Lesen dieser Momente überkommt mich erneut ein Gänsehautgefühl.

Ich erinnere mich aber auch an eigene Momente, auf ein paar möchte ich hier kurz eingehen.

Als ich noch jung war, gab es eine Art „Glaubensfrage“, kauft man die Fußballschuhe von „ADIDAS“ mit dem Namen „Franz“ oder „Gerd“. Ja, damals wurden die Schuhe noch so benannt. Das führte im Schulhof und auf dem Bolzplatz zu Grundsatzdiskussionen.

Überhaupt wurde viel über die beiden Giganten des FC Bayern mit Bewunderung diskutiert.

Da war einerseits der elegante Franz Beckenbauer „der Kaiser“ und andererseits der Garant für außergewöhnliche und besonders wertvolle Tore, der „Bomber der Nation“, Gerd Müller.

Zusammen mit Sepp Maier, „der Katze von Anzing“, und Georg Schwarzenbeck, genannt „Katsche“, bildeten sie die Achse unseres FC Bayern München.

Maier im Tor, Schwarzenbeck, der dem Franz den Rücken freihielt und dann vorne unser Gerd. Natürlich wurde diese Achse von weiteren namhaften Spielern umrahmt, erwähnt seien hier bspw. unser Uli Hoeneß oder Franz„ Bulle“ Roth.

Einer aus dieser „Achse“ ist nun leider von uns gegangen.

Ich hatte noch die Möglichkeit den Gerd live im Olympiastadion spielen und gar treffen zu sehen, lang ist es her.

Für mich einer der unvergessenen Momente, auch wenn ich damals erst neun Jahre alt war, war der Siegtreffer im Finale der WM 1974 in München zum 2 : 1 Endstand für die Deutsche Nationalmannschaft. Deutschland wurde zum zweiten Mal Fußball-Weltmeister.

Ich weiß nicht, wie oft ich inzwischen diesen Treffer, der typisch für Gerd war, gesehen habe.

Nun ist er nicht da!!!

An dieser Stelle bleibt mir nur eines übrig zu sagen:

DANKE und mach’s gut Gerd!!! Dies sage ich auch im Namen unseres Fanclubs „Erfordia Bavaria e.V.“.

Rot-Weiße Grüße
Andreas Stricker

Public Viewing am 13.08.2021 im „Andreas Kavalier“

Seit gefühlt einer Ewigkeit (bedingt durch Corona ) gab es nun endlich wieder mal ein Public Viewing unseres Fanclubs. Unser Eventmanager Artur hatte zum Spiel unserer Bayern in Gladbach in den „Andreas Kavalier“ eingeladen.

Der Einladung folgten leider nur acht Mitglieder (plus Wirt 😊), es hätten durchaus noch ein paar mehr sein können.

Da es anfänglich ein lauer Sommerabend war, waren wir zuerst ganz allein in der Gaststätte, denn die anderen zahlreichen Gäste hatten im Freien platzgenommen.

Das änderte sich erst etwas, als dieser schöne Sommerabend in der 2. Halbzeit durch ein Gewitter unterbrochen wurde. Diejenigen, welche nicht unter einem Schirm platz fanden oder sich nicht auf den Heimweg machten, fanden sich dann auch noch in der Gaststätte ein. Sie waren erstaunt über die Leidenschaft mit der wir vom Fanclub das Spiel verfolgten.

Ein wahrlich spannendes und abwechslungsreiches Spiel, welches letztendlich 1 : 1 endete.

Über das Spiel wurde ja anschließend in den Medien, insbesondere wegen der zwei strittigen Strafraumszenen (wir hätten uns wohl nicht beklagen können, wenn es zweimal Elfmeter gegen uns gegeben hätte), diskutiert. Deshalb verzichte ich auf weitere Details zum Spiel.

Mal schauen, wie sich die Corona-Situation (eigentlich die daraus gemachte Politik) weiterentwickelt und ob auch zukünftig bei bestimmten Spielen noch ein Public Viewing möglich ist.

Rot-Weiße Grüße
Andreas Stricker
1. Vorsitzender

Nachruf – Marko Steinbrück

Leider ist unser langjähriges Mitglied Marko Steinbrück am 23.07.2021 im Alter von nur 42 Jahren verstorben.

Er hinterlässt seine Lebensgefährtin und seine 2 Kinder.

Er kämpfte sein Leben lang gegen seine schwere Krankheit. Auf dem Weg der Genesung musste er viele Rückschläge auf sich nehmen und hat nie aufgegeben.

Nun hat er leider den Kampf verloren und seine letzte Reise angetreten.

Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gilt in diesen schweren Stunden seiner Familie.

Vorstand und Mitglieder des Fanclubs „Erfordia Bavaria e.V.“ 

Spende für die Sanierung des Triangel-Portals des Erfurter-Doms

Durch die Verwendung des Erfurter Doms und der Severikirche in unseren Fanclublogo besteht zu beiden historischen Gotteshäusern eine besondere Beziehung. Bereits im Jahr 2012 haben wir für ein Domfenster eine Spende an Dr. Hauke übergeben.

Auf Anregung unseres Vorstandsmitglied Jürgen Böwe hat sich der Vorstand entschieden, erneut an einer Spendenaktion für den Erfurter-Dom teilzunehmen. Wir haben 300 Euro für die Sanierung des Triangel-Portals überwiesen. Dafür besonderen DANK an unseren Jürgen für sein entsprechendes Engagement.

U.a. in der „Thüringer Allgemeine“ vom 18.04.2020 wurde zu einer Spendenaktion für das Triangel-Portals des Erfurter Doms aufgerufen.

Am 03.07.2021 wurde das neue Triangel-Portal feierlich eingeweiht. Hier ein Blick auf die beiden sanierten Zugänge des Triangel-Portals.

Ich zitiere nun aus einer bei der Veranstaltung ausgehändigten Übersicht der Sanierung:

„Die geschätzten ca. 1,2 Mio. € konnten zum Großteil durch Finanzmittel des Domkapitels und des Bistums Erfurt gedeckt werden. Fördermittel der Vereinigten Kirchen und Klosterkammer des Thüringischen Landesamtes für Archäologie und Denkmalpflege ergänzten den notwendigen Finanzbedarf. Zusätzlich startete das Domkapitel eine bundesweite Spendenaktion, um zusätzliche Mittel für die Konservierung der Skulpturen zu generieren. Diese Aktion stieß auf große Resonanz in der Öffentlichkeit mit sehr zufriedenstellendem Ergebnis, die Finanzierung für die Konservierung der Skulpturen war sichergestellt“.

Obwohl wir im Vergleich zu diesen hohen Zahlen nur vermeintlich „Peanuts“ gespendet haben, haben wir es auf die am 03.07.2021 enthüllte Spendertafel geschafft.

Komplette Spendertafel
Unterer Teil mit unserem Vereinsnamen

Zusätzlich wurden wir bei der Ansprache von Herrn Dr. Hauke (Weihbischof) erwähnt.

Im Rahmen eines in die Veranstaltung integrierten Imbiss habe ich Herrn Dr. Hauke eine Tasse von unserem Fanclub überreicht. Auf dieser ist unser Logo enthalten.

Links der Berichtersteller – Rechts Herr Weihbischof Dr. Hauke mit unserer Fanclubtasse

Über das kleine zusätzliche Geschenk hat er sich sehr gefreut.

Rot-Weiße Grüße
Andreas Stricker
1. Vorsitzender

Herzlich Willkommen Matthias Schäfer mit der Mitgliedsnummer 200

Seit Bestehen unseres Fanclubs vor knapp 9 Jahren haben sich 200 Fans des FCB für eine Mitgliedschaft in unserem Fanclub entschieden. Die Mitgliedsnummer 200 hat unser Neumitglied Matthias Schäfer (Wirt der Gaststätte „Am Borntal“ – Steakhouse und Gaststätte Am Borntal Erfurt mit familiärem Ambiente ) erhalten.

Für Mitglieder mit besonderen Nummer lassen wir uns auch immer wieder was einfallen, so auch für unseren Matthias.

Er bekam einen Fanclub-Fanschal und eine Fanclub-Tasse von mir als 1. Vorsitzender persönlich überreicht (natürlich unter Einhaltung des erforderlichen Mindestabstandes 😊) überreicht.

Die aktuelle tatsächliche Mitgliederzahl beträgt 169. Denn bereits vergebene Mitgliedernummern werden bei uns nicht nochmals vergeben und zwischenzeitlich sind in den vergangenen Jahren auch Mitglieder ausgeschieden (Kündigung oder leider verstorben).

Aufgrund der Corona-Situation ruht leider etwas das Fanclub-Leben, trotzdem konnten wir in den letzten Monaten ein paar Neumitglieder begrüßen. Bei denen möchte ich mich an dieser Stelle auch recht herzlich dafür bedanken, dass sie trotz der schwierigen Zeiten, den Weg zu uns gefunden haben.

Rot-Weiße Grüße
Andreas Stricker
1. Vorsitzender

1 Jahr Corona

Seit nun ca. einem Jahr prägt Corona unseren Alltag.
Viele die dies hier lesen, haben inzwischen finanziell – zum Teil schwer – zu kämpfen. Die Kinder und Jugendlichen können ihrem gewohnten schulischen Alltag nicht mehr nachkommen und auch deren Freizeitgestaltung gestaltet sich schwierig. Glücklich können sich all diejenigen schätzen, die beruflich davon nicht oder kaum betroffen sind und auch die, welche gesundheitlich von Corona verschont wurden.

Die Lockdown-Maßnahmen dauern aktuell weiter an. Keiner weiß aktuell wie es so richtig weitergehen soll?

Wenn das noch lange so weiter geht, werden wohl viele Insolvenzen mit gravierenden Folgen drohen.

In Zeiten wie diesen wird deshalb auch intensiv darüber diskutiert, ist es richtig, dass Profisport – wenn auch ohne Zuschauer – weiter betrieben werden darf oder nicht.

Kinder, welche auf dem „Bolz-Platz“ gemeinsam spielen wollen dürfen dies nicht. Profis dürfen dies. Mir hat letztens jemand gesagt, hier gilt wohl das Motto. „Brot und Spiele“. Gleichzeitig meinte er: „Nur immer Quizshows etc. im TV anschauen ist doch auch langweilig!“. Ich glaube, diese Aussagen treffen es recht gut. Ablenkung von den täglichen Sorgen mit sportlichen Ereignissen. Aber ehrlich gesagt, ich vermisse schon sehr die Atmosphäre mit den Zuschauern. Es ist zwar schon interessant bestimmte Spieler (wie zum Beispiel den von mir sehr geschätzten Thomas Müller) Anweisungen rufen zu hören, aber so eine richtige Stadionatmosphäre ersetzt dies bei weitem nicht. Fans gehören für mich zum Sport wie das „Amen in der Kirche“. Aber wann dürfen wir Fans wieder in die Stadien gehen? Müssen wir uns dann vorher impfen lassen? Sollte eine Impfung für einen Besuch tatsächlich notwendig sein, dann wird es wahrscheinlich problematisch ausreichend Mitfahrer zu den Spielen zu finden. Aus meiner Sicht sollte es jedem selbst überlassen bleiben (evtl. nach ärztlicher Abklärung), ob er sich impft oder nicht. Diese Entscheidung wäre dann gefährdet.

Das u.a. Profifußball stattfinden kann, ist aus meiner Sicht ein besonderes Privileg. Leider gab es zuletzt Fälle von Spielern, welche dies wohl nicht entsprechend zu würdigen wissen. (z.B. Besuche in Tattoo-Studios, von Partys, frische Haarschnitte usw.)

Wenn ich mir so manche Vertragsverhandlung von Spielern anschaue, dann denke ich mir: „Die haben den Schuss noch nicht gehört“. Statt froh zu sein, schon jetzt mehr als ausreichend abgesichert zu sein, wird knallhart in Zeiten wie diesen, um mehr Geld und bessere Verträge verhandelt. So mancher von mir sehr geschätzte Spieler hat dadurch leider etwas von seinem Image eingebüßt.

Da man aktuell die Spiele nur über TV verfolgen kann, ist mir aufgefallen, wie extrem sich die Sache mit den „VAR“ ausgeweitet hat. Wahrlich jedes Tor wird nun genau überprüft. Da wartet man manchmal tatsächlich mehrere Minuten auf die endgültige Entscheidung. Oft fragen sich auch die Kommentatoren/Moderatoren, warum zählte dieser Treffer nicht? Dann stellt man nach Betrachtung der x-fachen Zeitlupe fest, das Knie war im Abseits. Oder beim Torschuss selbst lag kein Abseits vor, aber in der Szene davor, was aber auch viele Zeitlupen benötigte, um das aufzuklären. Wenn man sich vorstellt, live dabei zu sein, wird einem jetzt schon angst und bange. Bildlich gesehen, liefe das dann so ab: „Torjubel, dann folgen lange Abklärungen, man weiß gar nicht wieso, dann wird Abseits angezeigt, was man aber nicht gesehen hat, weil es in der Szene davor war (das bekommt dann oft nur der TV-Zuschauer mit)“. Der Stadionbesucher bekommt nur einen Teil davon mit und wird fast verrückt dabei.

Wie eingangs geschrieben, finde ich, dass sich dies alles noch mehr ausgeweitet hat. War es zu Zeiten von Stadionbesuchen schon schlimm, so ist dies aus meiner Sicht, jetzt noch schlimmer geworden.

Eigentlich dachte ich, der „VAR“ soll nur bei grasen Fehlentscheidungen eingreifen, aber jetzt wird gefühlt alles überprüft. So macht es mir eigentlich keinen richtigen Spaß mehr.

Ich hoffe, dass sich nicht nur das Leben mit Corona normalisiert, sondern, dass die Sache mit dem „VAR“ überdacht wird und der Fußball wieder richtig von Emotionen leben kann.

Außerdem sollten wir darauf hoffen, bald wieder viele schöne gemeinsame Aktivitäten, wie z.B. unser Grillfest, den gemeinsamen Oktoberfestbesuch und vor allem auch Public Viewings durchführen zu können.

In diesem Sinne bleibt gesund!!!

Erfurt, den 04.02.2021

Andreas Stricker
1. Vorsitzender

Spende für das Restaurant des Herzens

Wie in jedem Jahr kurz vor Weihnachten haben wir uns in unserer Vorstandssitzung ausgetauscht, wen oder was wir in diesem, für alle auf die eine oder andere Weise sehr schwierigem Jahr, mit unserer Fanclubspende unterstützen wollen.

Hier sind wir dann sehr schnell auf die Evangelische Stadtmission der Diakonie Erfurt gekommen, um hierfür erneut zu spenden, da sich das Café und das Restaurant des Herzens ausschließlich über Geld- oder Sachspenden finanziert, je mehr Spenden umso länger kann es betrieben werden! Da es in diesem Jahr aber nicht möglich ist, für die Klienten die Verpflegung im Restaurant zu ermöglichen, konnten wir diesmal nicht bei der Essensausgabe mithelfen, da auch hier nur eine Mitnahme der Verpflegung ermöglicht werden kann. Trotzdem hat sich die Betreiberin Frau Keil riesig über die 300,00 €-Spende unseres Fanclubs gefreut.

Im Gespräch mit Frau Keil bittet sie euch, wer nicht mehr benötigte Bekleidung, Kinderspielzeug, Haushaltsgegenstände u.ä. hat oder selber noch Spenden möchte, dies der Stadtmission in der Allerheiligenstr. 9 zur Verfügung zu stellen. Diese Sachen werden ständig gebraucht, nicht nur zu Weihnachten. Ihr könnt die Stadtmission unter der Telefonnummer 0361/6422090 oder 0172/2358462 oder keil@stadtmission-erfurt.de erreichen.

Auch im Namen von Frau Keil wünscht euch der gesamte Vorstand schöne Weihnachtsfeiertage. Bitte kommt gut und vor allen Dingen sicher ins neue Jahr und dass wir uns bei Aktivitäten unseres Fanclubs wiedersehen können.

Rot-weiße Grüße
Artur und Kerstin.  

Adventsüberraschung für unsere jüngsten Mitglieder

Da für uns alle ein schweres Jahr 2020 hinter uns liegt und wir im Fanclub auch auf vieles verzichten mussten , unter anderem unsere geliebten Bayern live im Stadion zu sehen sowie unser beliebtes Sommerfest sind Corona zum Opfer gefallen. Aber auch unsere Mitglieder hatten es in diesem Jahr nicht einfach, bei jedem hat wahrscheinlich Corona seine Spuren hinterlassen.

Um wenigstens in dieser schweren Zeit unseren Jüngsten im Fanclub ein kleines Lächeln ins Gesicht zu zaubern, dachten wir uns im Vorstand für die Kinder und Jugendlichen eine vorweihnachtliche Überraschung aus. So wurden für die unter 5 jährigen Bernie Mützen und für die älteren bis 17 Adventskalender von unseren Super Bayern bestellt.

Ich als Kinder und Jugendvertreter übernahm dabei die Rolle eines kleinen Logistik Unternehmens. Denn nachdem die bestellten Adventskalender und Mützen bei mir angekommen waren, fühlte ich mich wie in einem Logistikzentrum. 4 grosse Kartons voll bepackt mit Kalendern zierten meinen Flur und alles musste ausgepackt und einzeln wieder eingepackt werden, um an unsere Kinder weiter verschickt zu werden. Aber all die Arbeit hat sich gelohnt, denn unsere Aktion war ein voller Erfolg und für alle eine riesige Überraschung.

Allen Mitgliedern wünsche ich jetzt noch eine gesegnete Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Jahr 2021. Bleibt bitte alle Gesund.

Rot-Weisse Grüsse
Nicole Ernst